Städte als Orte (nationaler) Selbst- und Fremdverortung: Die Städte des römischen ‚Dekumatlandes‘ und ihre Nachfolger im frühneuzeitlichen Reich

Johannes Lipps erforscht Strategien der nationalen Selbst- und Fremdverortung am Beispiel römischer Städte in Deutschland und fokussiert dabei die Rolle materieller Hinterlassenschaften, insbesondere diejenige von Architektur. Diese Denkmäler wurden in der Frühen Neuzeit in Form kreativer Aneignungen als Zeugen der Existenz einer eigenständigen „germanischen Antike“ und zur Konstruktion einer nationalen Identität der „Teutschen“ genutzt.

(gemeinsam mit Prof. Dr. Matthias Müller)